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WiKi: lessons learned

Über den Abschluss des Projekts "Willkommenskultur in der KiTa" am 31. Mai.


40 Leitungskräfte aus Kindertageseinrichtungen und Jugendamt kamen zusammen. Erfahrungen aus den letzten 12 Monate werden ausgewertet und ein Blick in die Zukunft gegönnt.

Das Projekt Willkommenskultur in der KiTa wurde durch die Open Society Initiative für Europe gefördert und von ARIC NRW und IMBSE in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg und der internen Weiterbildung durchgeführt.

Die Schulungen mit den zahlreichen Einrichtungen auf Leitungs- und Teamebene wurden in der Evaluation als positiv und hilfreich bewertet. Die Auswirkungen auf die Praxis - neue Perspektiven, Kenntnisse über kulturelle Herkunftskontexte, kollegialer Austausch - wurden dabei bestätigt. Angesichts der Herausforderungen durch den Zuzug von Familien aus dem Ausland in den den Bezirk Hamborn und nach Hochfeld wird gut erkennbar, welche Leistung den Mitarbeiterinnen oftmals abverlangt wird und welche Belastungen auftreten.

"Ein neues Aufgabenprofil für Erzieherinnen"
In der Arbeit mit den Kindern und Familien ist Verständigung nicht nur in Hinblick auf Sprache, sondern auch in Werten, Normen und dem Regelwerk wichtig. Die Aufträge an die Erzieherinnen und Erzieher haben sich in den letzten Jahren verändert, es ist viel dazugekommen, betrachtet man nur die sozialen Kontexte und die Elternkommunikation. Auf der anderen Seite stehen begrenzte personelle und materielle Ressourcen.

Zu Unrecht wird beispielsweise immer wieder nur ein Negativbild von Marxloh gezeichnet, übersieht man doch, wie es auch gehen kann und wie motiviert viele Kinder die Angebote annehmen. Vor allem die Familienzentren kooperieren immer besser mit anderen Institutionen und Projekten im Stadtteil, auch wenn hier viel Luft nach oben ist. Die Abschlusskonferenz sollte nicht dazu dienen, das Projektteam zu feiern, sondern auch Raum geben, Optimierungsbedarfe zu benennen und kritische Punkte anzusprechen. Mithilfe der Café-Methode wurde in einem Szenario "2020" erarbeitet, welche Hindernisse auf dem Weg zur erfolgreichen Integration zu überwinden sind, wer und was unterstützen kann und vor allem welche Beiträge durch die KiTa's geleistet werden.

An insgesamt vier Café-Tischen wurden Arbeitsfragen zum Szenario 2020 beantwortet.

 
Dr. Andreas Hiernoymus stellt vor, warum die Open Society Initiative for Europe auch in Duisburg aktiv ist.